Galaxy of Music
In der heutigen Ausgabe von "Stars privat" führen wir die Interviewserie mit der berühmten Band "Moonlights" fort. Exklusiv für Sie haben wir ein Interview mit der Bandleaderin und Gründerin Elv Lightcloud geführt.
Ein Interview von Sarah Truetone. Guten Abend, Miss Lightcloud, es freut mich sehr, dass es doch noch mit einem Interviewtermin geklappt hat, einen Termin mit Ihnen zu arrangieren ist ja nicht gerade einfach.*Elv lacht* Ja, ich habe viel zu tun und reise entsprechend viel herum.
Dann hält Ihre Arbeit in der Band Sie derart auf Trab?Es wäre gelogen, wenn ich jetzt ja sagen würde
*Elv grinst erneut*. Allerdings darf man das Bandmanagement auch nicht unterschätzen. Man muss neue Kunden finden, Stammkunden und die Band bei Laune halten. Und dann ist da noch meine eigene Cantina, die meine Aufmerksamkeit fordert. Aber ich verbringe auch viel Zeit mit meinen Freunden.
Ihre Freunde sind Ihnen also sehr wichtig.Ja, was wäre man denn ohne sie? Das will ich gar nicht wissen.
Wo haben Sie so fabelhaft ihr Musikhandwerk erlernt?Zunächst in Bestine, und später in Theed - allerdings nicht an der Akademie, sondern in den Cantinas. Die Künstler dort gehörten zu den besten Lehrern, die man finden konnte.
Wer sind Ihre musikalischen Vorbilder?In meinen Anfängen habe ich Theta D'Ariga, Mori Katos, Tatooina und Coho Ile nachgeeifert, ich wollte unbedingt das erreichen, was sie erreicht hatten.
Und haben Sie ihr Ziel erreicht?Mehr als das, und nicht zuletzt dank meinen wundervollen Moonies.
Einige Ihrer neueren Stücke wie etwa Dark World oder auch Promise sind ausdrucksstarke und sehr gefühlsbetonende Songs. Wieviel von Ihnen steckt in diesen Liedern und welche Erfahrungen oder Stimmungen verbinden Sie mit ihnen?Etwas von mir steckt in allen meinen Liedern, z. B. in Promise spiele ich auf meinen Sohn an, der vor vielen Jahren im Babyalter verstarb. Er hat mir bewusst gemacht, dass jeder einzelne Tag etwas Besonderes ist.
Ist es schwer, die Band so lange Zeit zusammen zuhalten? Warum ist jede Ihrer Vertretungen daran gescheitert?Die Band ist mein Leben, sie ist das, was ich immer wollte. Nur deshalb bin ich so - manche würden es wohl verbissen nennen - bestrebt, die Band zusammen zuhalten. Und nur wenn man einen großen Teil von sich selbst opfert und mit Leidenschaft dabei ist, kann man die Band leiten. Tut man das nicht, wird man an dieser Aufgabe scheitern.
Vermissen Sie ein ehemaliges Mitglied besonders?Ich vermisse jedes Moonie, so viele haben uns aus den verschiedensten Gründen verlassen. Ganz besonders vermisse ich Corrien Moryl, die Geschichte um seinen Weggang war sehr tragisch. Myrsan Anarchys würde ich auch vermissen, aber ihn sehe ich noch zu oft. *Elv grinst*
Was war Ihr schönstes Erlebnis mit der Band? Und Warum?Wir hatten viele schöne Erlebnisse, welches das schönste war, darauf möchte ich mich gar nicht festlegen. Wir hatten viele Auftritte, bei denen wir zusammen gelacht haben, große Bühnenshows, bei denen wir nach harten Proben die Früchte unserer gemeinsamen Arbeit ernten konnten. Mit den Moonies zu spielen ist schon etwas Besonderes.
Welche Bühnen waren die gefährlichsten, welche die sichersten?Das ist relativ, wenn ich Sicherheit danach definieren würde, wo eines der Moonies oder ich noch nie einer kriminellen Tat zum Opfer gefallen sind, müsste ich antworten: Nirgends. Es kann immer etwas passieren, egal wo man ist. Egal ob Talus, Naboo oder Tatooine.
Wie oft wurde schon versucht Sie umzubringen? Führen Sie darüber einen Strichliste?Eine Strichliste führe ich nicht, ich bin mit einem guten Gedächtnis gestraft. Dreimal wurde es versucht und zweimal hätten es die *zensiert* beinahe geschafft.
Wie stark beeinflusst der Bürgerkrieg Ihr Leben?In meiner Branche haben wir das Glück, vom Bürgerkrieg nur sehr wenig mitzubekommen, die eine Kontrolle hier, Propagandaveranstaltungen dort, ich nehme das nur am Rande wahr.
An ihrer Seite tauchten im Laufe der Zeit immer wieder Männer auf, die aus den Reihen des Imperialen Militärs entstammen. Ist dies Ausdruck einer bestimmten politischen Gesinnung oder haben Sie einfach eine Schwäche für Uniformen?Nun, wenn Sie diese Frage stellen, kennen Sie sicher auch schon die Antwort. Politische Gesinnung äußert man nicht über die Freunde, mit denen man sich zeigt, sondern über Taten.
Was sind Ihre politischen Taten?In dem Bereich bin ich nicht mehr tätig, seit ich die Posten eines Stadtabgeordneten in Skara Brae und Suywo Plains aufgegeben habe. Politik sollte man denen überlassen, die sich dafür interessieren und die Zeit dafür haben. Ich habe weder das eine noch das andere.
Wie schaffen Sie es nach all den Jahren auf der Bühne noch immer so fit und anmutig zu wirken? Wie halten sie sich fit und vor allem wie bewahren sie sich ihre Jugend? Hat da möglicherweise der Beautydesigner nachgeholfen?Ich habe niemals und zu keiner Zeit einen Beautydesigner an mich gelassen, ich sehe gut aus, so wie ich bin. Ich helfe lediglich mit täglichem Training meiner Kondition und Ausdauer auf die Sprünge.
Hinter vorgehaltener Hand geht das Gerücht, dass sie sich die Nase korrigieren lassen mussten, nach einem... schlimmen Unfall?Ja... Ich hatte einen Unfall, nach dem meine Nase gerichtet werden musste.
Eine sehr persönliche Frage...warum lebt eine so erfolgreiche und schöne Frau alleine? Hielt die Weite der Galaxis nie den Richtigen für Sie bereit, vereinbaren sich ihr Ehrgeiz und Erfolg nicht mit der Liebe oder verheimlichen Sie uns schlicht und ergreifend etwas?Ihnen, der Presse, etwas zu verheimlichen grenzt an Unmöglichkeit, dafür stehe ich zu sehr im Rampenlicht. In der Tat ist es so, dass mein Beruf gewisse Opfer kostet. Auch wenn ich das von Zeit zu Zeit bedauere.
Heißt das, dass Sie darüber nachdenken, sich eines Tages zur Ruhe zu setzen?Nein, in den nächsten Jahren nicht.
Miss Lightcloud, wo sehen Sie sich in 20 Jahren?Schwierige Frage. Ich habe noch so viele Träume und Projekte, von denen ich zumindest ein paar umsetzen möchte... Und in so einer langen Zeit kann viel passieren.
Vielen Dank für dieses Interview.